Ballon

Ich hatte einen Ballon.
Reizend, eitel, liebe voll und gutmütig.
Eines Abends fand ich ihn,
oder vielleicht fand er mich.

Er schwebte.
Ich folgte.
Er tanzte.
Ich begleitete ihn.
 
Er-Ich.
Wir waren eins.
Ich-Er.
Wir waren alles.
Wir waren nichts.

Mein Ballon, viele Kinder wollten ihn nun,
Mein Ballon schwebten und tanzte,
Und viele Augen liebten ihn.

Meine linke Hand hielt ihn.
Mit einer Schnur schützte ich ihn.
Aber ständig, wiegte er hin und her.
Er tanzte und schwenkte mit Verführung.

Das ist die Art meines Ballon.
Er steigt in den Himmel auf der Suche nach mehr.
Egal, dass er explodieren kann.

Mein Ballon folgte mir,
Aber nun ist er weg.
Mein Ballon hat mich geliebt.
Genauso wie er die Freiheit liebt.

Ich liebe meinen Ballon, 
Und er liebt mich. 
Ich verstehe meinen Ballon,
Er versteht mich.

Er war mein und ich war sein. 
Ich liebe meinen Ballon.
Ich hoffe, er liebt mich.

Ich durchschnitt die Schnurr meines Ballon.
Vielleicht kehrt er eines Tages zurück.
So wie, er kam zu mir.

Ich liebe meinen Ballon.
So, ließ ich ihn gehen.

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